Wer durchs Leben rollt, stolpert anders

Ein Psychologe hat uns eigentlich zum Nachdenken darüber gebracht, aber es ist bestimmt auch ein Grund warum man anders stolpert, wenn man durchs Leben rollt. Hört mal zu

Kommunikation passiert zu 80% nicht über Worten, sondern über Mimik, Gestik, Körpersprache und das Aussehen. Im Umkehrschluss bedeutet dass, das nur 20% der gesprochenen Worte darüber entscheidet wie eine Kommunikation mit anderen passiert und verläuft.

Unter Kommunikation verstehen wir hier nicht nur ob jemand versteht was man sagt. Kommunikation gehtfür unsnoch weiter. Mit Kommunikation meinen wir zum Beispiel auch, ob uns jemand sympathisch, gut gesinnt oder total unsympathisch und alles andere als gesinnt ist.

Wenn nun, die 80% des Teils, der Kommunikation, der durch Mimik, Gestik, Körpersprache und das Aussehen beeinflusst anders ist weil man durchs Leben rollt, dann kann das leicht dazu führen das einem der Andere nicht einschätzen kann und Berührungsängste entwickelt.

Umso wichtiger ist dabei, das die 20% des Teils, der Kommunikation der Verball über Worte passiert zu 100% passt um Nachteile zumindest etwas kompensieren zu können. Wir haben es selbst ausprobiertes funktioniert wirklich!

Wenn du auch durchs Leben rollst kannst du es auch am Telefon ausprobieren. Da fallen die 80% des Teils, der Kommunikation, der durch Mimik, Gestik, Körpersprache und das Aussehen beeinflusst wird total weg. Beobachtet was passiert wenn du erwähnst, das du eine Einschränkung hast.

Zur Klarstellung! Wir wollen hier niemanden zu Unsinn anstiften oder gar mit dem Finger auf jemanden Zeigen. Wir wollen hier nur dem Entstehen von Berührungsängste sachlich auf die Spur gehen.

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2 Antworten zu Wer durchs Leben rollt, stolpert anders

  1. Abendlaender schreibt:

    Ich habe da meine Zweifel, ob Körpersprache bei Rollstuhlnutzern nicht auch eine bedeutende Rolle spielt. Die meisten sind ja nicht völlig unbeweglich. Kleidung und Rollstuhl senden schon einmal eine Botschaft aus. Eine in hellen, kräffigen Farbtönen gekleidete und im aufgehübschten Aktivrollstuhl sitzende Frau wirkt keineswegs wie eine bedauernswerte Person auf mich, sondern eher wie eine lebenshungrige und selbstbewußte Frau. Im Kölner Hauptbahnhof habe ich die Tage noch eine Rollstuhlnutzerin gesehen, die insgesamt ein wirklich hübsches Gesamtbild abgab. Der Speichenschutz ist mir zuerst ins Auge gefallen, so daß ich gerne näher hingesehen hätte. Ich habe mich nicht getraut, weil das wie Anstarren gewirkt hätte. Eine unwirsche Bemerkung kann ich erstmal schwer wegstecken. Ein durchweg in dunklen oder völlig unscheinbaren Farben gekleideter und im heimmäßigen Rollstuhl wird kaum meinen Blick auf sich ziehen. Man kann sich im Rollstuhl entweder eine Leichenbittermine aufsetzen und sich behäbig fortbewegen oder lächeln und zum nächsten Schwung ausholen, so als wenn ihm oder ihr das Rollstuhlfahren Spaß macht. Man kann durch eine aufrechte Haltung im Rollstuhl Offenheit ausdrücken oder durch nach unten gebeugte Körperhaltung miese Laune zum Ausdruck bringen. Ein schicker Aktivrollstuhl kann die Anziehungskraft einer hübschen Frau auf mich verstärken. Der Satz „Kleider machen Leute“ gilt meiner Ansicht für Rollstuhlnutzer eher noch stärker als für Fußgänger. Zu den Kleidern gehört im weiteren Sinne auch der Rollstuhl.

    Schönen Gruß, Alex

    • Leo M. Fischer schreibt:

      Hallo Alex,

      Das mag sein – Ich bin bedingt sogar mit dir einer Meinung und will das auch nicht abstreiten.Es mag vor allem für Leute gelten die einen Unfallquerschnitt haben oder für Menschen die im Aktivrollstuhl unterwegs sind 🙂 Bei Menschen die eine Geburtsbehinderung haben und eventuell noch im E-Rollstuhl unterwegs sind und sich mit dem Sprechen schwer tun mag das allerdings wieder anders aussehen 😉

      lG Leo

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