Wer durchs Leben rollt, stolpert anders

Wir alle wollen es immer vermeiden Aber manchmal passiert es und man ist gestolpert. Aber nicht nur, wenn man durchs Leben rollt, sondern auch, wenn man durchs Leben geht passiert es, das man stolpert! Also, das. Gefühl, wenn man stolpert, kennt vermutlich jeder.

Der unterschied zwischen denen die durchs Leben gehen und denen die durchs Leben rollen ist, dass man, wenn man durchs Leben geht ist der, das manunserer Meinung nachöfters über Dinge stolpert, über die man sich bestimmt keiner Gedanken macht, wenn man durchs Leben geht. Also als Beispiel kleine Stufen, Schotterwege oder hohe Regale.

Wenn man durchs Leben rollt ist es oft mehr Aufwand etwas zu planen, also zum Beispiel auf Urlaub zu fahren. Das ergibt sich dadurch, das man zum einen mehr Stolpersteine hat, wenn man durchs Leben rollt und zum anderen daran, das ein Stolpern oft mehr Auswirkungen hat oder überhaupt ein Aufstehen nicht oder nur schwer möglich ist, wenn die Infrastruktur nicht optimal gegeben ist.

Wir meinen also zum Beispiel das, Zeltenwenn man durchs Leben rolltirgendwo im Ausland mit ein Paar Voraussetzungen möglich ist. Man aber unter Umständen mehr aufpassen muss, das man sich keinen Infekt oder Bruch zuzieht und meistens das doppelte an Gebäck mit hat

Vieles im letzten Absatz ist zwar auch relevant, wenn man durchs Leben geht, es gibt aber nicht so viele Stolpersteine, die man beachten muss, als wenn man durchs Leben rollt.

Wir wollen die Welt hier nicht schlecht reden und Menschen die durchs Leben rollen hier auch als keine Armen darstellendas sind sie nämlich nicht. Ein gerolltes Leben kann auch sehr schön sein und man muss dazu nicht mal groß auf etwas verzichtenUnserer Meinung nach sogar überhaupt nicht 😉

Wir finden es nur wichtig zu Zeigen, dass es für manche notwendig ist Situationen besser vorzubereiten. Das bedeutet aber nicht, das etwas nicht möglich ist.

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2 Antworten zu Wer durchs Leben rollt, stolpert anders

  1. Abendlaender schreibt:

    Fußgänger können sich im Allgemeinen kaum vorstellen, daß Rollinutzer überhaupt zelten können. Viele Fußgänger trauen Rollinutzern wenig zu, weil ihnen nicht bewußt ist, daß es Unterschiede gibt. Es gibt niedrig querschnittsgelähmte Personen, die mit etwas Übung noch sehr behende sind und hoch querschnittsgelähmte Personen und Betroffene von Muskelschwund, die in ihrer Beweglichkeit stark eingeschränkt sind. Einige Hindernisse, die wie Felsbrocken sind, liegen an einer gleichgültigen Umwelt.

    Gruß, Alex

    • Leo M. Fischer schreibt:

      Hallo Alex,

      Ja teilweise gebe ich dir recht. Setzten eine körperliche Beeinträchtigung leider auch mit einer Psychischen gleich. Ich würde unsere Umwelt allerdings nicht gleichgültig nennen, sondern eher unwissend und das was du unter gleichgültig verstehst eher als eine Folge eines Versäumnisses von der Politik und der Schule bezeichnen. Denn alles, was man nicht kennt, davor hat man Berührungsänste – Mir fällt da immer wieder das Sprichwort „Was der Bauer nicht kennt isst er nicht“ ein. Ich bin der Meinung, das sich dieses Sprichwort auch beim Zusammentreffen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung „anwenden“ lässt.

      lG Leo

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