Wer durchs Leben rollt, stolpert anders

Ihr hattet bestimmt auch schon einmal jemanden geholfen. Bestimmt ist euch dabei aufgefallen, dass es immer unterschiedliche Reaktionen darauf gibt

Manche nehmen gerne Hilfe an und bei anderen kannst du es versuchen so oft du willst und man wird sich dabei ewig in den eigenen Finger schneiden. Für einen übertriebenen Perfektionisten wie Leo, welcher ständig mehr als 100 Prozent sucht, ist beides jedes mal eine ganz besonders tolle und sehr oft auch krasse Erfahrung.

Aber bevor jetzt noch jemand auf die Idee kommt, das wir uns hier öffentlich über alle auslassen die sich nicht helfen lassen will, wollen wir noch etwas klarstellen. Wer das jetzt denkt hat sich kräftigt in den Finger geschnitten.

Denn wenn sich jemand nicht helfen lassen will weiß er wahrscheinlich selbst ganz genau was er tut und sucht selbst ständig die vorhin beschriebenen 100 Prozent. Darauf hoffen wir dann zumindest und das sollte man dann auch so akzeptieren. Denn wir alle sind ja Individuen und denken immer etwas unterschiedlich.

Aber du denkst dir jetzt bestimmt, warum wir gerade hier davon schreiben. Das ist ganz einfach und hängt mit unseren persönlichen Erfahrungen zusammen. Aber wir wollen hier mal nicht so sein und euch einen Erklärungsversuch abgeben.

Wir versuchen es jetzt mal so: Viele Menschen denken, das Menschen die durchs Leben rollen immer geholfen werden muss. Das sich der Spieß auch einmal umdrehen kann und das es nicht immer gleich so ist, dass man keine Hilfe benötigt wenn man durchs Leben rollt, daran denken die meisten Menschen die durchs Leben gehen schlicht und einfach nur sehr selten.

Wenn man dann als durchs Leben rollender einmal helfen will, dann sind sie schon einmal irritiert und trauen sich oft nicht die Hilfe anzunehmen. Weil sie keine Umstände machen wollen. Das gilt zumindest, wenn einem die Menschen nicht kennen. Umso schöner ist es, wenn man dann doch einmal helfen kann und wenn einen die Leute kennen und die Hilfe gerne annehmen. Das ist alles warum wir das heutige Thema so gewählt haben.

Es wäre unser Traum, wenn Menschen die durchs Leben rollen, die Rolle des Hilfsbedürftigen verlieren.

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4 Antworten zu Wer durchs Leben rollt, stolpert anders

  1. E schreibt:

    Das ist ein Traum, den ich gerne mit träume.

    • Leo M. Fischer schreibt:

      Danke, je mehr diesen Traum mitträumen umso mehr können wir bewegen 🙂 Deinen Blog finden wir auch sehr interessant!
      liebe Grüße, Leo

  2. Alexander Dietz schreibt:

    Warum sollten Rollstuhlfahrer nicht auch Fußgänger helfen können? Jeder hat etwas, was er gut kann, und sei es „nur“ Zuhören und Zuspruch. Auch Fußgänger können in die Rolle des Hilfsbsdürftigen kommen.

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