Wer durchs Leben rollt, stolpert anders

Oft sieht man immer nur die Nachteile, die eine Behinderung mit sich bringt. Es gibt aber mindestens genauso viele Vorteile die durch eine Behinderung entstehen. Ja richtig, ihr habt euch nicht verlesen 😉 Es mag sich paradox anhören, aber es stimmt.

Da es sich so weit her geholt anhört wollen wir heute für euch über diese Paradoxien von Behinderungen berichten.

Es muss sich dabei noch nicht einmal um eine körperliche Behinderung handeln.
Ein Beispiel, das vielleicht jeder kennt:

Man ist im Auto unterwegs steht im Stau und weiß, das man zu spät zum nächsten Termin kommen wird. Viele werden sich wahrscheinlich darüber ärgern zu spät zu kommen. Genauso gut könnte man sich über eine zusätzliche Pause freuen und darüber mehr Zeit zu haben sich auf den nächsten Termin besser vorzubereiten.

Mit diesem Beispiel wollen wir verdeutlichen, das man seine Gedanken steuern kann und sich über eine Situation immer über etwas aufregen kann oder nur das Schlechte sehen. Dieselbe Situation kann man aber immer auch positiv sehen. Es hängt also von jedem selbst ab, was er oder sie aus einer Situation macht.

Genauso ist es auch mit einer Körper Behinderung. Ich kann sie als Hindernis sehen und mir das Leben schwer machen. Ich kann Sie aber auch als Chance sehen Im besten Fall vielleicht sogar als Chancen beruflich Karriere zu machen. Aber auch mit kleineren Chancen kann man sich voll und ganz zufrieden geben 😉

Zugegeben, eine beruflich Karriere zu machen ist vielleicht ein sehr hoch gegriffenes Ziel. Laut Leo ist es ihm aber das Wertvollste, das er aufgrund seiner Behinderung schon früh lernen musste sich durchzusetzen und das er viele interessante Situationen erlebt die aufgrund von unterschiedlichen Gründen ohne eine Behinderung zu haben so bestimmt nicht stattgefunden hätten.

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2 Antworten zu Wer durchs Leben rollt, stolpert anders

  1. Alexander Dietz schreibt:

    Ich stelle es mir für körperlich eingeschränkte Menschen als am schlimmsten vor, auf dem Arbeitsmarkt wenig Chancen zu bekommen, was ich fast schon menschenverachtend finde. Das gibt Memschen das Gefühl, nicht gebraucht zu werden, sondern für das Gemeinwesen eine Last zu sein. So etwas liegt nicht an einem selbst. David Lebuser hat es auf einem Vortrag auf den Punkt gebracht, nämlich daß behinderten Menschen grundsätzlich wenig zugetraut wird. Dabei können Rollinutzer auch richtig Tatkraft an den Tag legen.

    Inwiefern man etwas Vorteilhaftes davon abgewinnen kann, liegt meines Erachtens am Ausmaß der Einschränkung im täglichen Leben. Ein Paraplegiker kann im besten Fall Fertigkeiten entwickeln, um mit wenig Einschränkungen am Leben teilzunehmen. Das sieht bei stark pflegeabhängigen Menschen ganz anders aus. In diesem Kreis von Betroffenen kommt es sehr wohl vor, daß er oder sie keine lebenserhaltenden Eingriffe mehr will. Der Film „ein ganzes halbes Jahr“ zeichnet mit der Billigung aktiver Sterbehilfe von allen körperlich eingeschränkten Menschen ein verheerendes Bild.

    Schönen Gruß, Alex

    • Leo M. Fischer schreibt:

      Hallo Alex,
      Hast du auch auf den Punkt gebracht und das ist genau das, was wir auch immer sagen 🙂
      lG Leo

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