Wer durchs Leben rollt, stolpert anders

Oft hören wir Sätze wie: Was ist dir denn passiert und oft Drücken Personen uns dann oder vielleicht auch gleich ihr Mitleid uns gegenüber aus. Manchmal finden Sie unsere Situation auch oft nur sche. Das kennst Du bestimmt.

Wenn wir an dieser Stelle ehrlich sind, dann können wir solche Mitgefühle oder Aussagen, wie die obere oft nicht nachvollziehen. Wir wollen hier niemanden an den Kopf stoßen und manche Kommentare freuen einem vielleicht manchmal sogar. Aber meistens kommen solche Kommentare bei uns nicht gut an.

Meistens denkt man sich eher, das der Gesprächspartner bzw. die Gesprächspartnerin eine sehr eingeschränkte Vorstellung vom Leben hat. Es kann aber auch sein, das die Person in einer bestimmten Situation sich einfach nicht anders zu helfen weiß

Das finden wir schade, aber es liegt vermutlich daran, dass sie nie in Ihrer Kindheit mit dem Thema anders sein und ein Individuum seinalso altmodisch mit dem Begriff Behinderung konfrontiert wurde. Oder aber das ein Teil des Themas, das fehlende körperliche Funktionen betrifft einfach ausgespart wurde.

Manchmal versuchen Menschen auch die Situationen die Menschen die durchs Leben rollen erleben nachzustellen. Du kennst so etwas vielleicht aus Fernsehbeiträgen.

Die Idee dahinter ist simpel, man setzt sich einfach für eine bestimmte Zeit in den Rollstuhl, zieht sich ein paar Spezial schieben an, damit man nicht in Versuchung kommt die Beine zu benutzen und schaut wie weit man so kommt.

Solche Experimente sind bestimmt gut um dabei in etwa ein Gefühl dafür zu bekommen, wo in der Umgebung überall Dinge auftreten, die eine Stolperfalle darstellen wenn man durchs Leben rollt. Für bestimmte Personengruppen, etwa Mütter von Kindern die durchs Leben rollen oder Personen die Beruflich mit Menschen zu tun haben, die durchs Leben rollen ist es bestimmt empfehlenswert.

Also, wenn sie mal eine Woche im Rollstuhl gewisse Dinge wie zB. Ausflüge in die Stadt im Rollstuhl mitmachen. Eben aus der vorhin genannten Begründung. Wichtig ist aber dabei, das sie dann auch einen passenden Rollstuhl dafür verwenden um halbwegs einen vernünftigen Eindruck zu bekommen.

Auf keinen Fall kann man sich allerdings erwarten von solchen Experimenten 100 Prozent zu erfahren wie es ist, wenn man durchs Leben rollt. Den als Geher ist man auf die Verwendung der Beine gewöhnt und hat normalerweise nicht so viele Muskeln in den Armen und Schultern wie die, die sowieso durchs Leben rollen.

Wir hoffen euch hier einen kleinen Einblick in die Sinnhaftigkeit mancher Experimente geben zu konnten 😉

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